Gauben machen aus dunklen Dachböden helle Wohnräume.

Mit phantasievollen Gestaltungen und ausreichendem Lichteinfall ermöglichen Gauben eine neue attraktive Form des Wohnens unterm Dach. Die ehemals düsteren Dachkammern als Wohnraum für arme Studenten zu Zeiten des französischen Architekten Jules Hardoin-Mansart - Namensgeber des Mansard-Daches - sind passé. Großzügiges Wohnen unter dem Dach ist angesagt und gilt längst als chic. Zudem stellt der nachträgliche Dachgeschoss-Ausbau eine sinnvolle und umweltschonende Kapitalanlage dar. Auch haben Gauben einen architektonischen Auftrag: Als attraktives Gestaltungselement lockern sie die Dachfläche auf und fügen sich gleichzeitig harmonisch in das Ziegeldach ein.

Dachgauben lassen sich meist ohne großen Aufwand auch nachträglich einbauen. "Dies sollte jedoch gut geplant und von einem Fachmann ausgeführt werden", rät Patrick Kegler, Inhaber und Geschäftsführer der Kegler GmbH. Da Gauben das Erscheinungsbild eines Hauses verändern, sind sie genehmigungspflichtig. Daher ist ein Architekt zu Rate zu ziehen. Darüber hinaus ist es ratsam, die Bausubstanz zu prüfen. Dabei ist unter anderem zu klären, ob der Dachstuhl einwandfrei ist und die Tragkraft des Dachbodens ausreicht.

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