Damit der Dachraum zum Wohntraum wird, bedarf es bequem bedienbarer, sowie richtig platzierter und dimensionierter Fenster. Grundsätzlich können Dachfenster an fast jeder Stelle der Schräge und in alle Neigungen eingebaut werden. Genügend Fenster sind vorhanden, wenn die Glasfläche mindestens zehn Prozent der Raumgrundfläche beträgt.
Um sowohl im Stand als auch im Sitzen einen freien Blick aus dem Fenster zu haben, sollte die Oberkante in einer Höhe von rund zwei Metern und die Unterkante bei etwa 90 Zentimetern liegen. Diese Kriterien werden von vielen älteren Dachwohnungen nicht erfüllt: Oft sind nur wenige und zu kleine Fenster eingebaut.
Der Lichteinfall ist spärlich. Häufig sind die Öffnungen zudem nicht mehr "dicht", die Folge: Der Dachraum heizt sich im Sommer auf, und wird im Winter nie richtig warm. Häufig sind Holzrahmen aus den 60er Jahren auch optisch gealtert. Zum Glück kann jedes Dachfenster ausgetauscht werden. Der Wechsel lässt sich unabhängig von Sanierungsarbeiten am Dach durchführen. Es macht aber Sinn, mit dem Einbau neuer Fenster auch die Dämmung aufzuwerten.