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Wichtig: Das Dach sollte nicht erst überprüfen werden, wenn bereits Schäden sichtbar sind. Oftmals sind Mängel erst auf den zweiten Blick oder vom Fachmann zu erkennen. Bleiben diese unerkannt, kann beispielsweise eindringendes Wasser dazu führen, dass die Traglattung oder die Schalung verrottet. Dies kann besonders schlimme Folgen haben, wenn die Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringt und dort längere Zeit unentdeckt bleibt. Mitunter führt dies gar zu erheblichen Schäden an der Tragkonstruktion. Fachleute sprechen dann vom so genannten „Dachschwamm“. Neben den offensichtlichen Schäden hat ein mangelhaftes Dach auch eine erhebliche Wertminderung der ganzen Immobilie zur Folge.
Prinzipiell ja. Besonders schwierig ist eine energetische Dachsanierung jedoch bei älteren und denkmalgeschützten Gebäuden. Der Grund ist meist die verwinkelte Dachkonstruktion, bedingt durch Gauben und Erker. Zudem sind die Dachsparren oft mit Fugen und Rissen durchzogen, weshalb sich der Raum schwerer luftdicht abschließen lässt. Fachbetriebe wählen in solchen Fällen daher oftmals eine Dämmkonstruktion, die oberhalb der Sparren abgedichtet werden kann. Bei einer erfolgreichen Altbau-Sanierung sollte die Luftwechselrate dann den Grenzwert von 5,0 (1/h) unterschreiten.
Ein Wartungsvertrag ist auf alle Fälle eine sinnvolle Investition. Schließt man einen solchen Vertrag mit einem Fachbetrieb ab, wird die Dachkonstruktion in regelmäßigen Abständen von einem Profi gewartet. Wegen seiner längerfristigen Laufzeit haben sich die Kosten auch schnell amortisiert, da bereits kleine, schwer ersichtliche Mängel wie eine lockere Dacheindeckung oder beschädigte Wärmedämmungen frühzeitig entdeckt werden. Schwere Folgeschäden können so gar nicht erst entstehen.
Leicht erkennbare Zeichen für ein beschädigtes Dach sind beispielsweise kleine Pfützen, die auf undichte Stellen hindeuten. Im Dachraum selbst muss man zudem darauf achten, dass sich auf den Pfetten und Balken kein Schimmel und keine Fäulnis gebildet haben – beides klare Zeichen für eindringende Feuchtigkeit. Sägemehl ist ein Indiz für Holzwürmer.
Nein. Dachbeschichtungen erscheinen zwar auf den ersten Blick meist billiger als eine Neueindeckung, in der Regel kaschieren sie die Mängel jedoch nur, statt diese zu beheben. Zudem lässt sich die Oberfläche alter Dacheindeckungen kaum so reinigen, dass sie sich als Untergrund für eine haltbare Beschichtung eignet. Darüber hinaus können bei einer vollflächig angebrachten Dachbeschichtung die Deckfugen auch wieder aufreißen.
Bei den etwaig zu erwartenden Schneemassen ist es ratsam, den Dachstuhl auf Risse oder lockere Balken hin zu untersuchen, da sich im Winter der Schnee tonnenschwer auf dem Dach türmen kann. Neben dem Dachstuhl sollte man zudem auch die Regen- und Abflussrinnen überprüfen und sie gegebenenfalls von Schmutz und Laub befreien. So kann das Regen- oder Tauwasser abfließen.
Natürlicher Schiefer ist seit Jahrmillionen in den heimischen Böden zu finden und besteht dem entsprechend nur aus natürlichen, gesundheitlich unbedenklichen Inhaltsstoffen. ähnlich ist es auch beim Dachziegel, der ebenfalls aus rein ökologischen Materialien gefertigt wird. Ton ist hier das bestimmende Material, das dank seiner kapillaren Struktur einen guten Feuchtigkeitsaustausch ermöglicht. Ein dritter ökologischer Baustoff ist Titanzink. Dieser Werkstoff besitzt eine hohe Korrosionsfestigkeit, ist wartungsfrei und langlebig. Darüber hinaus können 90 Prozent des verwendeten Bauzinks wieder verwendet werden, ein Indiz für die ökologische Zusammensetzung des Materials.
Um Schimmelbefall zu vermeiden, sollte bereits beim Bau darauf geachtet werden, dass nicht zuviel Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringt. Wichtig ist zudem eine optimale Dämmung, die auch in der Folge Nässe zuverlässig fernhält. Besonders vorteilhaft ist, wenn man als Dämmung eine Klimamembran verbaut, die es ermöglicht, dass eingebaute Nässe trotzdem austrocknen kann. Neben diesen baulichen Aspekten ist es jedoch mindestens genauso wichtig, die Wohnung regelmäßig kräftig zu lüften. So genanntes Stoßlüften verhindert, dass sich Feuchtigkeit an Fenstern und Wänden ablagert und dort Schimmelbefall hervorruft.
So genannte „intelligente Dachentwässerungssysteme“ optimieren die Idee der Regentonne unter dem Fallrohr. Bei der gewöhnlichen Regentonne wird zwar bereits Regenwasser als Nutzwasser für den Garten gewonnen, jedoch meist mit einem gravierenden Nachteil: Ist die Tonne voll, läuft das Wasser über und überschwemmt das Gebiet rings herum. Bei einem intelligenten Dachentwässerungssystem wird daher ein Teil des Fallrohrs durch einen Regensammler ersetzt. Der Sammler wird dann über einen Gartenschlauch mit der Regentonne verbunden. Liegt der Regensammler mindestens genauso hoch wie der Einfluss in die Tonne, stoppt der Zufluss automatisch, wenn die Tonne voll ist. Ein überlaufen ist nicht mehr möglich.
Ein energetisch gedämmtes Dach bietet Vorteile in zweierlei Richtung. Zunächst verbessert sich für die Bewohner unter dem Dach das Wohnklima erheblich, da Zugluft, Wärmebrücken oder eindringende Feuchtigkeit kein Thema mehr sind. Auch die Temperatur kann ohne großen Energieaufwand beständig gehalten werden. Da also weniger Heizenergie verbraucht wird, sinken auch die Energiekosten. Von den sinkenden Kosten profitiert neben dem Hausbesitzer dann auch die Natur: Weniger Energieverbrauch bedeutet gleichzeitig weniger CO2-Ausstoß und damit eine geringere Belastung für die Ozonschicht.
Ja, in der Regel lässt sich ein Tausch alt gegen neu problemlos durchführen. Möglich machen dies neue Modelle namenhafter Hersteller, die sämtliche alte Modelle – auch die fremder Hersteller – ersetzen können. Zudem bietet sich bei einem Tausch an, die Fensterfläche zusätzlich zu vergrößern: Egal ob in Reihe, übereinander in Kassettenform oder als überfirstverglasung, mehr Fensterfläche bedeutet auch immer mehr Lichteinfall und Lebensqualität.
Ein Dachfenster-Tausch alt gegen neu hat zahlreiche Vorteile: Erstens besitzen moderne Modelle im Vergleich zu alten Fenstern deutlich bessere Dämmeigenschaften. Der Effekt: Die Heizkosten sinken. Zweitens werden durch die optimale Dämmung Zugluft und störender Außenlärm ausgesperrt, was das Wohnklima deutlich verbessert. Drittens kann durch eine neue Innenverkleidung der Lichteinfall in den Raum spürbar erhöht werden. Darüber hinaus kann bei einem Tausch der alten Dachfenster durch den Einbau weiterer Fenster auch die Fensterfläche erhöht werden, wodurch der Wohnraum noch heller und freundlicher wird und sich auch der Ausblick wesentlich verbessert.
Viele private Bauherren träumen von einer hellen, weiträumigen Dachwohnfläche, doch nicht immer geht der Wunsch in Erfüllung. Sowohl die Dachkonstruktion als auch der Bodenraum müssen dafür einigen Voraussetzungen genügen.
Gauben und Dachflächenfenster sind die häufigsten Varianten, um im Dachraum Wohnfläche und Lichtraum zu schaffen. Trotz des ähnlichen Aufbaus und Platzierung unterscheiden sich diese Fensterformen voneinander.
Oft ergeben sich nach dem Hausbau noch änderungswünsche, auch was die Beleuchtung der Räume durch Tageslicht angeht. Bei einem alten Haus stehen zusätzliche Veränderungsideen häufig ohnehin an.
Neben einem nachträglichen Einbau von zusätzlichen Belichtungsmöglichkeiten können bestehende Fensterelemente auf dem Dach flächenbezogen erweitert werden. Bei Gauben bedarf dieser Schritt einiger überlegungen mehr.
Die Bauvorschriften werden nicht weniger und für nahezu jede ungewöhnliche Bauart oder Zusatz-Bauten sind Genehmigungen einzuholen. Richtlinien und Mindestmaße sind einzuhalten und Sicherheitsregeln zu beachten.
Wichtig: Das Dach sollte nicht erst überprüfen werden, wenn bereits Schäden sichtbar sind. Oftmals sind Mängel erst auf den zweiten Blick oder vom Fachmann zu erkennen. Bleiben diese unerkannt, kann beispielsweise eindringendes Wasser dazu führen, dass die Traglattung oder die Schalung verrottet. Dies kann besonders schlimme Folgen haben, wenn die Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringt und dort längere Zeit unentdeckt bleibt. Mitunter führt dies gar zu erheblichen Schäden an der Tragkonstruktion. Fachleute sprechen dann vom so genannten „Dachschwamm“. Neben den offensichtlichen Schäden hat ein mangelhaftes Dach auch eine erhebliche Wertminderung der ganzen Immobilie zur Folge.
Ist es nicht oft zum Verzweifeln. Man hat doch Platz auf dem Dachboden, um sich ein oder zwei Räume einzurichten, aber diese werden so klein, dass ein Dachfenster sich nicht lohnt. Aber ist das so richtig?
Die zwei gängigsten Anwendungsgebiete für die kostenlose Sonnenenergie sind die Solarthermie sowie Photovoltaik. Bei ersterer wird die Sonnenstrahlung in den Solarzellen in Wärmeenergie umgewandelt und von dort über eine Trägerflüssigkeit zu einem Speicher weitergeleitet. Hier angelangt, erwärmt die Trägerflüssigkeit das Brauchwasser in dem Speicher. Bei der Photovoltaik wandeln die Solarzellen die Strahlungsenergie in elektrischen Strom um. Da der Strom jedoch zunächst als Gleichstrom vorliegt, sorgt schließlich ein Wechselrichter dafür, dass der Gleich- zum Wechselstrom wird und in das öffentliche Netz eingespeist werden kann, was von den örtlichen Stromversorgern mit einem festgelegten Preis vergütet wird.
Nein, es gibt auch andere Möglichkeiten, eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren. Meist sieht man zwar nur Anlagen, die sichtbar auf das Dach montiert sind, inzwischen bieten Markenhersteller jedoch auch Anlagen an, die in die Eindeckung selbst integriert sind. So lassen sich Optik und Nutzen optimal ergänzen, da keine zusätzlichen Gestelle mehr nötig sind, der Nutzen der Anlage jedoch gleich bleibt. Wichtig ist dabei, dass eine ausreichende Fläche für die Module bereitsteht und möglichst kein Schatten auf die Flächen fällt. Eine sorgfältige und rechtzeitige Planung unter der Leitung eines Fachbetriebs ist daher unersetzlich.
Nein, es gibt auch andere Möglichkeiten, eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren. Meist sieht man zwar nur Anlagen, die sichtbar auf das Dach montiert sind, inzwischen bieten Markenhersteller jedoch auch Anlagen an, die in die Eindeckung selbst integriert sind. So lassen sich Optik und Nutzen optimal ergänzen, da keine zusätzlichen Gestelle mehr nötig sind, der Nutzen der Anlage jedoch gleich bleibt. Wichtig ist dabei, dass eine ausreichende Fläche für die Module bereitsteht und möglichst kein Schatten auf die Flächen fällt. Eine sorgfältige und rechtzeitige Planung unter der Leitung eines Fachbetriebs ist daher unersetzlich.
